10th Anniversary Conference

Referenten


Regierungsrätin Susanne Hochuli

 

Regierungsrätin Susanne Hochuli

Sie war als Journalistin, Reittherapeutin und Bäuerin tätig und engagierte sich nebenberuflich als Politikerin. Seit April 2009 ist sie vollberuflich Regierungsrätin des Kantons Aargau und steht dem Departement Gesundheit und Soziales vor: Susanne Hochuli.

Nach ihrer Ausbildung zur Kindergärtnerin arbeitete sie als Journalistin und fundierte diese Arbeit an der Ringier-Journalistenschule in Zofingen. Danach war sie bei der Berner Zeitung und beim Schweizer Fernsehen tätig, für das sie eine Jugendsendung moderierte und redaktionell im Informationsbereich arbeitete. Ab 1990 übernahm sie den elterlichen Hof, den sie auf biologische Bewirtschaftung umstellte und mit ihrem Partner führte. Daneben war sie politisch tätig als Parlamentarierin des Kantons Aargau, Co-Präsidentin der Grünen Fraktion, WWF-Präsidentin Aargau und Stiftungsrätin des Forschungsinstitutes für biologischen Landbau. Im November 2008 wurde sie als zweite Frau und erste Vertretung der Grünen in den fünfköpfigen Aargauer Regierungsrat gewählt. Seit gut einem Jahr ist sie Vorsteherin des Departementes Gesundheit und Soziales. Sie beehrt das Schmerz Zentrum Zofingen anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums mit einer Ansprache zu den politischen Schmerzen im Gesundheitswesen.



Professor Bazon Brock

 

Professor Bazon Brock

Er hat als Dramaturg am Luzerner Theater gearbeitet, den Ehrendoktorhut der ETH Zürich erhalten und war in Hamburg, Wien und Wuppertal als Professor für Ästhetik tätig: Dr. s.c. h.c. t.c. Bazon Brock. Er gilt weltweit als Koryphäe der Kunstvermittlung. Diesen Ruf verdankt er der Zusammenarbeit mit internationalen Grössen der Kunst wie Hundertwasser, Beuys und Paik sowie seinen unzähligen Veranstaltungen und Auftritten im Fernsehen. Elf Jahre lang moderierte er auf 3sat die Sendung «Bilderstreit – Kunst im Gespräch». Bazon Brock hat in Hamburg, Frankfurt und Zürich Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte und Politikwissenschaften studiert, wobei er Theodor Adorno als wesentlichen Einfluss bezeichnet. In Darmstadt liess er sich zum Dramaturgen und damit praktisch tätigen Kunstschaffenden ausbilden und schuf damit auch eine Basis für die eigene Vermittlungstätigkeit im Bereich von Kunst und Design: das Action-Teaching und die Besucherschulen an der Dokumenta. Bis zur Emeritierung war er in Wuppertal tätig, der Heimatstadt des Geschäftsführers Ulf Klostermann. Dank dieser Beziehung ist der international gefragte Referent in Zofingen präsent: «Der Profi-Patient als Selbsterlöser» lautet der spannende Titel seines Referates.

Website Professor Bazon Brock



Professorin Herta Flor

 

Professorin Herta Flor

Sie hat in München zuerst Amerikanistik, Politologie und Journalismus studiert, um dann in Würzburg und New Haven Psychologie abzuschliessen und in Tübingen an der Abteilung für Klinische und Physiologische Psychologie zu promovieren: Dr. Herta Flor.

Heute ist sie Professorin für Neuropsychologie und Klinische Psychologie an den Universitäten in Mannheim und Heidelberg. Die international renommierte Wissenschaftlerin hat 250 Beiträge veröffentlicht, die sich mit der Diagnostik und Behandlung chronischer und akuter Schmerzen befassen. Am Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie in Mannheim beschäftigt sie sich mit der Interaktion von Gehirn und Verhalten oder wie das Erleben die neuronalen Prozesse beeinflusst. Von besonderem Interesse für das Schmerz Zentrum Zofingen ist der Vergleich zwischen  gesunden Personen und solchen mit chronischen Schmerzen bzw. Phantomschmerzen. Herta Flor ist Preisträgerin des Max-Planck-Forschungspreises (2000), des Deutschen Psychologiepreises (2002) und des Forschungspreises der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie (2003). Sie spricht in Zofingen zum Thema «Schmerz in Bildern – Schmerz und Neuro Imaging».