Das Problem Schmerz

Die gesellschaftliche Bedeutung chronischer Schmerzen wird zunehmend erkannt.

Gemäss der Studie Pain in Europe 2003 haben 16% der Schweizer chronische Schmerzen1), im Schnitt seit 7,7 Jahren, 26% davon seit sogar über 20 Jahren.

Jeder Sechste sagt zeitweise, er wolle wegen seiner Schmerzen nicht mehr leben, 28% fürchten um ihren Arbeitsplatz, 16% verlieren ihren Arbeitsplatz tatsächlich.

Schmerztherapie – ein neues Fach

Die Erkenntnisse über die Pathophysiologie des Schmerzes nehmen rasant zu: Die Zahl der Veröffentlichungen über Schmerz hat von 13'000 im Jahr 1996 auf über 25'000 im Jahr 2002 zugenommen2).

Auch die Therapiemöglichkeiten in der Schmerztherapie werden komplexer und bedürfen spezialisierter Fachärzte.

Die Bedeutung eines interdisziplinären Ansatzes für ein optimales Behandlungsresultat wird zunehmend erkannt.

1) Freisens, U., Pain in Europe – Schweiz. NFO Worldgroup, 2003. www.painineurope.com
2) National Library of Medicine, Search Strategy: «Chronic» and «Pain». Medline Search, 2004. USA: www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=&DB=PubMed